Douglasie

Baum 76 von 101

Die Douglasie (Pseudotsuga menziesii), umgangssprachlich auch Douglastanne, Douglasfichte oder Douglaskiefer genannt, ist ein in Nordamerika heimisches, in Europa forstlich angebautes, fremdländisches Nadelgehölz aus der Gattung der Douglasien (Pseudotsuga).

Die Douglasie ist ein immergrüner Baum mit Wuchshöhen um 60 Meter in Europa; in ihrem Ursprungsgebiet kann sie jedoch fast doppelt so hoch werden. Die höchste Douglasie, die man bisher gefunden hat, war 133 Meter hoch. Dies ist weitaus höher als jeder heute noch aufrecht stehende Baum (der derzeit höchste ist ein Küstenmammutbaum von etwa 116 m Höhe in Kalifornien). Die kräftigsten Exemplare erreichen an der Basis einen Stammdurchmesser um 4 Meter. Die Douglasie bildet eine relativ schlanke, kegelförmige Krone.

Die Douglasie wächst schnell und kann ein Höchstalter von 400 (var. glauca) bis über 1400 (var. menziesii) Jahren erreichen.

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Douglasien (Pseudotsuga menziesii) ist der Westen Nordamerikas, wo sie an den Hängen der Rocky Mountains sowie der Kaskadenkette von Britisch-Kolumbien entlang der kalifornischen Sierra Nevada bis nach Mexiko weite Flächen einnimmt.

Als eingeführte Spezies hat sich die Douglasie in vielen Ländern der Erde bewährt, sie ist die in Europa bei weitem wichtigste nicht heimische Forstbaumart. Die ersten, nun 120-jährigen Versuche in Deutschland ergeben je nach Unterart faszinierende Waldbilder.

Weitere Infos

Botanischer Name: Pseudotsuga menziesii

Standort im Arboretum: Westteil

Baumart: Nadelholz

Ursprüngliches Verbreitungsgebiet: Nordamerika

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