Götterbaum

Baum 101 von 101

Der Götterbaum (Ailanthus altissima), auch Himmelsbaum oder Bitteresche genannt, ist eine Laubbaum-Art der Gattung Götterbäume (Ailanthus) aus der Familie der Bittereschengewächse (Simaroubaceae).

Ursprünglich ist der Götterbaum in China und im nördlichen Vietnam beheimatet. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Art in anderen Teilen Asiens sowie in Europa, Amerika und später auch in Afrika und Australien angepflanzt. Von solchen Anpflanzungen breitete sich der Götterbaum zahlreich aus und kommt heute wildwachsend in allen Gebieten weltweit mit gemäßigtem und Mittelmeerklima vor.

Der Götterbaum ist ein mittelgroßer Baum (Lebensform Phanerophyt), der in Mitteleuropa auf guten Standorten 27 bis 30 m groß werden kann. Im Mittelmeergebiet sowie auf nährstoffarmen, trockenen Standorten erreicht er meist nur Höhen von 18 bis 20 m.

Der Götterbaum gilt als schnellstwüchsiger Baum in Europa. Der größte Höhenzuwachs erfolgt bei 5 bis 10 Jahre alten Bäumen. Nach 20 Jahren verlangsamt sich der Höhenzuwachs merklich.

In China werden die Blätter zur Fütterung der zu den Seidenspinnern zählenden Ailanthus- oder Götterbaumspinner (Philosamia cynthia) verwendet, die in Zuchten verwertbare Seide produzieren.

Weitere Infos

Botanischer Name: Ailanthus altissima

Standort im Arboretum: Ostteil

Baumart: Laubholz

Ursprüngliches Verbreitungsgebiet: Asien

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