Kanadische Felsenbirne

Baum 48 von 101

Die Pflanzengattung Felsenbirnen (Amelanchier) gehört zu den Kernobstgewächsen (Pyrinae) in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Der botanische Gattungsname Amelanchier leitet sich ab von der französisch-provencalischen Bezeichnung „amelanche“ für die Früchte der dort heimischen Amelanchier ovalis. Das Wort „amelanche“ ist keltisch-gallischen Ursprungs und bedeutet nichts anderes als „Äpfelchen“. Die erste schriftliche Erwähnung von Amelanchier datiert aus dem Jahre 1549.

Amelanchier sind sommergrüne, kleine Bäume und Sträucher. Die einfachen, gestielten Laubblätter sind häufig filzig behaart. Die Blattränder sind glatt oder gesägt. Nebenblätter sind vorhanden.

Heute werden Felsenbirnen-Arten in der Regel als Ziersträucher kultiviert. Aus den Wildfrüchten lässt sich jedoch eine süße Marmelade mit marzipanartigem Beigeschmack herstellen. In Kanada gibt es Plantagen der Erlenblättrigen Felsenbirne oder Saskatoon (Amelanchier alnifolia).

Felsenbirnenfrüchte enthalten zahlreiche Vitamine, normalisieren den Schlaf, die Herzleistung, verringern den Blutdruck und helfen bei Hals- und Mundentzündungen. Die Früchte enthalten unter anderem auch Flavonoide (Vitamin P), die zur Festigung, Erweiterung und allgemeinen Elastizität von Blutgefäßen einen Beitrag leisten können.

Die Gattung Amelanchier (Felsenbirne) umfasst 25 Arten, die fast alle in Nordamerika verbreitet sind.

Im Buddenberg-Arboretum steht die Kanadische Felsenbirne, die in Kanada beheimatet ist.

Weitere Infos

Botanischer Name: Amelanchier canadensis

Standort im Arboretum: Ostteil

Baumart: Strauch

Ursprüngliches Verbreitungsgebiet: Nordamerika

Quelle / Bildnachweis
,,

Weitere interessante Bäume

Menü