Küsten-Tanne

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Die Küsten-Tanne (Abies grandis, Syn.: A. excelsior), auch Riesen-Tanne genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Tannen (Abies) aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).

Die Küsten-Tanne ist im westlichen Nordamerika heimisch. Ihr Verbreitungsgebiet reicht entlang der Pazifikküste von Vancouver Island und von Britisch-Kolumbien über Washington und Oregon bis Nordwestkalifornien. Davon abgetrennt kommt sie auch im Inland östlich bis Idaho und West-Montana vor.

Die Küsten-Tanne steigt bis in Höhenlagen von 1600 Meter. Sie bevorzugt tiefgründige, nährstoffreiche, feuchte aber gut drainierte Böden. Oft wächst sie entlang von Flüssen. Sie bildet Reinbestände oder Mischwälder mit der Douglasie, der Westamerikanischen Lärche, der Sitka-Fichte und der Westamerikanischen Hemlocktanne.

In Mitteleuropa ist die Küsten-Tanne eine der forstlich wichtigsten fremdländischen Holzarten, vor allem im atlantischen Klimabereich. Zum einen ist sie sehr raschwüchsig: ab dem fünften Lebensjahr bildet sie Jahrestriebe bis zu einem Meter Länge und nimmt dementsprechend auch rasch am Stammdurchmesser zu. Sie kann innerhalb von 50 Jahren eine Höhe von 40 Meter und einen Durchmesser von 50 Zentimeter erreichen. Zum anderen ist sie gegenüber dem Standort toleranter als die Weißtanne. Ungünstig sind die geringe Qualität des Holzes, das auf Grund seiner Weichheit meist nur zur Papierherstellung verwendet wird, und ihre Anfälligkeit gegenüber wurzelpathogenen Pilzen wie dem Hallimasch.

Weitere Infos

Botanischer Name: Abies grandis

Standort im Arboretum: Ostteil

Baumart: Nadelholz

Ursprüngliches Verbreitungsgebiet: Nordamerika

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