Pontische Eiche

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Die Armenische Eiche (Quercus pontica), auch Pontische Eiche genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Eichen (Quercus). Sie ist im nördlichen Kleinasien, in Armenien und im Kaukasus heimisch. Die Nähe zum Schwarzen Meer („pontica“) erklärt ihr Artepitheton pontica und den Trivialnamen Pontische Eiche.

Die Armenische Eiche wächst als breit-runder, großer Strauch oder gedrungener, dicker, kleiner Baum und erreicht Wuchshöhen von 4 bis 6 Meter, und wird im Alter etwa genauso breit. Der Stammdurchmesser kann bis zu 40 Zentimeter betragen.

Die Herbstfärbung Ende Oktober ist kräftigleuchtend gold-gelb, gelb-orangefarben, auch braun-gelb. Die Laubblätter bleiben – wie auch bei anderen Eichen typisch – sehr lange an den Zweigen hängen.

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni.

Seit 1885 ist die zierliche Armenische Eiche in Parks oder Gärten, dort als Solitär oder an Gehölzrändern und in Staudenpflanzungen zu finden. Sie bevorzugt geschützte und sonnige Standorte und sollte in der Jugend vor spätem Frost geschützt werden. Sie ist stadtklimafest, hitzeresistent und windverträglich. Der Boden soll trocken und frisch sein, durchlässig und alkalisch nährstoffreich. Die Armenische Eiche gehört wegen ihrer prachtvollen Herbstfärbung der großen dekorativen Blätter zu den schönsten niedrigen Eichen.

Weitere Infos

Botanischer Name: Quercus pontica

Standort im Arboretum: Ostteil

Baumart: Laubholz

Ursprüngliches Verbreitungsgebiet: Asien

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