Schwarz-Pappel

Baum 22 von 101

Die Schwarz-Pappel (Populus nigra), auch Saarbaum genannt, ist eine Laubbaum-Art aus der Gattung der Pappeln in der Familie der Weidengewächse (Salicaceae).

Die Schwarz-Pappel wächst als Flussbegleiter in den gemäßigten Klimabereichen weiter Teile Europas mit Ausnahme von Skandinavien, Schottland, Irland und Nordrussland. Sie ist in größeren Beständen an den großen europäischen Flüssen Loire, Rhône, Po, Donau, Elbe, Rhein und Weichsel beheimatet. Die Art Populus nigra ist inzwischen sehr selten geworden. Gemeinhin verwechselt man sie oft mit der Hybriden Populus × canadensis.

Die Schwarz-Pappel stellt hohe Ansprüche an Licht und Wärme. Ihre Standorte müssen darüber hinaus sehr gut nährstoff- und gut wasserversorgt sein.

In Deutschland wird die ursprüngliche Wildform der Schwarz-Pappel in den Roten Listen der Farn- und Blütenpflanzen bundesweit als „gefährdet“ eingestuft. Die beiden wichtigsten Ursachen sind:

Vernichtung des natürlichen Lebensraums und damit auch Vernichtung des natürlichen Regenerationsraums.

In Deutschland wurde die Schwarz-Pappel zum Baum des Jahres 2006 gewählt. Damit soll einerseits auf die Seltenheit der genetisch noch unverfälschten Exemplare aufmerksam gemacht werden – es werden landesweit nur noch einige Tausend solcher Bäume vermutet –, andererseits auch auf die Bedrohung der Biotope in Flussauen.

Weitere Infos

Botanischer Name: Populus nigra

Standort im Arboretum: Ostteil

Baumart: Laubholz

Ursprüngliches Verbreitungsgebiet: Europa

Baum des Jahres 2006

Quelle / Bildnachweis
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