Schwarzkiefer

Baum 23 von 101

Die Schwarzkiefer (Pinus nigra), auch Schwarzföhre genannt, ist eine zweinadelige Pflanzenart aus der Gattung Kiefern (Pinus) in der Familie Kieferngewächse (Pinaceae). Sie wächst in den Mittelmeerländern Südeuropas, Kleinasiens und des westlichen Nordafrikas und kommt auch in Teilen Österreichs vor. Sie wird fast weltweit aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und ihrer Unempfindlichkeit gegenüber Luftverschmutzung als Forst- und Parkbaum angepflanzt. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gilt die Art auch als wenig krankheitsanfällig. Sie wird heute in fünf Unterarten unterteilt.

Die Schwarzkiefer kann ein Alter von bis zu 800 Jahren erreichen. Man kann die Art anhand der schwarz gefärbten, verdeckten Teile der Zapfenschuppen leicht von anderen südeuropäischen Kiefernarten unterscheiden.

Wegen ihres hohen Harzgehaltes spielte sie eine wichtige Rolle in der Pecherei. Das Holz wird vielfach genutzt und, da es nicht knarrt, unter anderem zu Bühnenböden verarbeitet.

Die Schwarzkiefer wächst als aufrechter, meist geradstämmiger Baum, der Wuchshöhen zwischen 20 und 50 Metern und Brusthöhendurchmesser von bis zu 1,85 Metern erreichen kann.

Weitere Infos

Botanischer Name: Pinus nigra

Standort im Arboretum: Westteil

Baumart: Nadelholz

Ursprüngliches Verbreitungsgebiet: Europa, Afrika, Asien

Quelle / Bildnachweis
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