Zerr-Eiche

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Die Zerreiche (fachsprachlich Zerr-Eiche, Quercus cerris L.) ist eine Laubbaum-Art aus der Gattung der Eichen (Quercus) in der Familie der Buchengewächse (Fagaceae).

Die Zerreiche kann bis 35 Meter hoch werden und erreicht ein Alter bis 200 Jahre. Sie hat eine breite Krone und bildet früh eine dicke, harte, dunkelgraue, längsrissige Borke.

Die Zerreiche hat ein (ost-)submediterranes Verbreitungsgebiet. Natürlich kommt sie in Südfrankreich, Italien, in Südosteuropa und auf der Balkanhalbinsel bis zum Westrand des Schwarzen Meeres vor. Sie fehlt auf der Iberischen Halbinsel, Korsika und Sardinien. In Mitteleuropa liegen natürliche Vorkommen im Tessin, in Südtirol, Mähren, Niederösterreich, im Burgenland und in der Steiermark.

Die Zerreiche ist ein wichtiges Waldgehölz in Süd- und Südosteuropa. Ihr Holz ähnelt der Stieleiche und findet ähnliche Verwendung. Der Splint ist aber breiter und das rotbraune Kernholz ist dichter und härter. Dadurch schwindet das Holz stärker und ist schwerer zu spalten. Die Zerreiche wird oft als Niederwald zur Brennholzgewinnung bewirtschaftet. Die Eicheln dienen als Schweinefutter, die Zweige werden als Viehfutter geschneitelt. In Mitteleuropa ist die Zerreiche ein beliebter Parkbaum.

Weitere Infos

Botanischer Name: Quercus cerris

Standort im Arboretum: Ostteil

Baumart: Laubholz

Ursprüngliches Verbreitungsgebiet: Europa, Asien

Quelle / Bildnachweis
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