Baum des Jahres

Um den Wert des Baumes in der Gesellschaft herauszuheben, wird in vielen Ländern ein Baum des Jahres vorgestellt. Jedes Jahr im Oktober wird der Baum des Jahres von der „BAUM DES JAHRES – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ (vormals Menschen für Bäume) und durch deren Fachbeirat, das „Kuratorium Baum des Jahres“ (KBJ), für das darauffolgende Jahr bestimmt.
Grundsätzlich kann jede heimische Baumart „Baum des Jahres“ werden. Die Kriterien orientieren sich zwar auch an der ökologischen Bedeutung und der Seltenheit oder Bedrohtheit der Baumart, im Vordergrund steht aber die Aufklärung der Bevölkerung über die Eigenarten der jeweils ausgewählten Bäume.

Bisherige Bäume des Jahres

 Jahr    deutscher Name    wissenschaftlicher Name  
1989  Stiel-Eiche  Quercus robur
1990  Rotbuche  Fagus sylvatica
1991  Sommer-Linde  Tilia platyphyllos
1992  Berg-Ulme  Ulmus glabra
1993  Speierling  Sorbus domestica
1994  Europäische Eibe  Taxus baccata
1995  Spitzahorn  Acer platanoides
1996  Hainbuche  Carpinus betulus
1997  Eberesche  Sorbus aucuparia
1998  Wild-Birne  Pyrus pyraster
1999  Silber-Weide  Salix alba
2000  Sand-Birke  Betula pendula
2001  Esche  Fraxinus excelsior
2002  Gemeiner Wacholder  Juniperus communis
2003  Schwarz-Erle  Alnus glutinosa
2004  Weiß-Tanne  Abies alba
2005  Gewöhnliche Rosskastanie  Aesculus hippocastanum
2006  Schwarzpappel  Populus nigra
2007  Wald-Kiefer  Pinus sylvestris
2008  Echte Walnuss  Juglans regia
2009  Berg-Ahorn  Acer pseudoplatanus
2010  Vogel-Kirsche  Prunus avium
2011  Elsbeere  Sorbus torminalis
2012  Europäische Lärche  Larix decidua
2013  Wild-Apfel  Malus sylvestris

Info: die rot markierten Bäume finden Sie auch im Buddenberg-Arboretum.

Bäume des Jahres im Arboretum

 

Baum des Jahrtausends

Zum Jahrtausendwechsel erklärte das Kuratorium „Baum des Jahres“ den Ginkgo biloba zum Mahnmal für Umweltschutz und Frieden und zum Baum des Jahrtausends. Er steht im Arboretum in unmittelbarer Nähe der ersten Schutzhütte, wenn man vom Parkplatz aus kommt.

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